FAQ

Was für eine Gemeinde ist die Petrusgemeinde?

Die Petrusgemeinde ist "evangelikal", weil sie hervorhebt, wie wichtig der persönliche Glauben für den Einzelnen ist.
Sie ist "liberal" in dem Sinne, als sie die Einstellungen und Überzeugungen jedes Menschen achtet und ehrt, ohne sie jeweils teilen zu müssen.
Sie ist "fundiert" in dem Sinn, als sie sich uneingeschränkt zum Fundament des christlichen Glauben bekennt: zur Bibel, dem Wort Gottes.
Sie ist insofern "charismatisch", (charisma = Gnadengabe), als sie Menschen hilft, die Gaben zu entdecken und einzusetzen, die Gott dem Einzelnen gegeben hat.
Sie ist "zeitgemäß", weil sie meint, dass Gottesdienste variabel und zeitgemäß sein sollten - gleichbleibend und unveränderlich hingegen ist das Evangelium.

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Ist die Petrusgemeinde eine "richtige Kirche"?

Als "Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde" gehören wir zusammen mit der evangelischen und der katholischen Kirche zur "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen" (ACK). Evangelisch-Freikichliche Gemeinden sind ebenso Mitglied in der "Deutschen Evangelischen Allianz". Zu diesen Arbeitsgemeinschaften haben sich Kirchen zusammengeschlossen, die sich gegenseitig anerkennen und deren Grundsätze "in Ordnung" sind. Die Petrusgemeinde gehört also als Freikirche nicht zur evangelischen Kirche, sie arbeitet aber in der Ökumene mit den anderen Kirchen zusammen.

Wir sind eine offene, lebensfrohe Gemeinde mit modernen Gottesdiensten. Grundlage und Richtschnur für die Glaubensauffassung und das Gemeindeleben der Petrusgemeinde ist die Bibel, Gottes Wort. Wir möchten verschiedensten Menschen eine geistliche Heimat bieten und die Chance geben, eine persönliche Beziehung zu Gott aufzubauen und diese zusammen mit anderen Christen auszuleben.

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Was sind Baptisten?

Die Baptisten sind eine der größten protestantischen Kirchen weltweit. Durch namhafte Baptisten wie den Bürgerrechtler Martin Luther King und den amerikanischen Präsidenten Jimmy Carter sind die Baptisten auch hierzulande für viele Menschen ein Begriff geworden.

In Deutschland nennen sich die Baptisten "Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden".

Mit der evangelischen und katholischen Kirche und weiteren Kirchen sind wir in Gremien ("Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen") freundschaftlich verbunden und arbeiten auf lokaler Ebene in ökumenischer Verschiedenheit zusammen.

Der Begriff "freikirchlich"bedeutet auch, dass es uns auf die freie, persönliche Glaubensentscheidung des Einzelnen ankommt. Der Hauptunterschied zur evangelischen Kirche ist: Wir taufen keine Säuglinge, sondern nur mündige Menschen, die sich persönlich für den Glauben und die Taufe entschieden haben. Daher auch die Bezeichnung "Baptistengemeinde": Das Wort "Baptisten" ist aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet "taufen" bzw. "untertauchen".

Die Glaubensgemeinschaft der Baptisten existiert schon seit dem 17. Jahrhundert, mittlerweile gibt es weltweit 50 Millionen Mitglieder in über 200 Ländern. Mit 900 Gemeinden und 88.000 Mitgliedern bilden die Baptisten die größte Freikirche in Deutschland. Sie sind im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) zusammengeschlossen.

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Warum Glaubenstaufe?

In den Baptistengemeinden gibt es im Gegensatz zu den Kirchen keine Kindertaufe, sondern eine Glaubenstaufe. Da Säuglinge noch nicht in der Lage sind, sich für eine bestimmte Weltanschauung, eine Religion oder Glaubensgemeinschaft zu entscheiden, halten wir es für richtiger, mündige Menschen zu taufen. Menschen, die sich ganz bewusst für den Glauben an Jesus Christus entscheiden können und die diesen Entschluss mit der Taufe besiegeln möchten. Auch in der Bibel haben sich lediglich erwachsene Menschen taufen lassen. Die Taufe war jeweils Ausdruck ihres freien, persönlichen Bekenntnisses für den Glauben.

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Was bedeutet es, "Mitglied" zu sein ?

Wir haben zunächst eine offene Form der Zugehörigkeit, das heißt, man kann auch ohne eine feste Mitgliedschaft am Gemeindeleben teilnehmen. Wenn jemand einige Zeit dabei gewesen ist und sich mit den Basiswerten der Gemeinde identifizieren kann, ermutigen wir sie oder ihn, festes Mitglied zu werden. Dabei bleibt für uns klar, dass es bei Mitgliedschaft nicht um einen formalen Status geht, sondern um eine "Herzenszugehörigkeit".

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Wie finanziert sich die Petrusgemeinde?

Als Freikirche ist die Petrusgemeinde unabhängig vom Staat, das heißt, die Mitglieder zahlen keine Kirchensteuer. Die Gemeinde finanziert sich ausschließlich über Spenden und freiwillige Beiträge der Mitglieder. Die Petrusgemeinde kann reguläre Spendenquittungen ausstellen, die rechtlich anerkannt sind und von der Steuer abgesetzt werden können.

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Welche Rechtsform hat die Petrusgemeinde?

Die Baptisten sind wie die evangelische und katholische Kirche eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR). Der Status KdöR verteilt der Staat nur an besonders förderungs- und unterstützungswürdige Organisationen.

Aktualisiert ( Samstag, 12. Januar 2008 um 19:43 )
 
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