Die Petrusgemeinde gehört zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (K.d.ö.R.) und weltweit zu der Familie der Baptisten. Die Baptisten sind eine der größten protestantischen Kirchen weltweit. Durch namhafte Baptisten wie den Bürgerrechtler Martin Luther King und den amerikanischen Präsidenten Jimmy Carter sind die Baptisten auch hierzulande für viele Menschen ein Begriff geworden. In Deutschland nennen sich die Baptisten "Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden".

Als "Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde" gehören wir zusammen mit der evangelischen und der katholischen Kirche zur "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen" (ACK) und arbeiten mit in der "Deutschen Evangelischen Allianz". Die Petrusgemeinde gehört also als Freikirche nicht zur evangelischen Kirche, sie arbeitet aber in der Ökumene und auf lokaler Ebene mit den anderen Kirchen zusammen.

Die Glaubensgemeinschaft der Baptisten existiert schon seit dem 17. Jahrhundert, mittlerweile gibt es weltweit 50 Millionen Mitglieder in über 200 Ländern. Mit fast 900 Gemeinden und 82.000 Mitgliedern bilden die Baptisten die größte Freikirche in Deutschland. Sie sind im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) zusammengeschlossen. Unser Gemeindebund ist, wie die meisten größeren Kirchen in Deutschland, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.).

Finanzen

Als Freikirche ist die Petrusgemeinde unabhängig vom Staat, das heißt, die Mitglieder zahlen keine Kirchensteuer. Die Gemeinde finanziert sich über Spenden und freiwillige Beiträge der Mitglieder und Freunde. Spenden an die Petrusgemeinde sind steuerabzugsfähig.