Veröffentlicht am
Sonntag, 11. Dezember 2016 - 19:00

Ich bitte nicht, daß du sie von der Welt nehmest, sondern daß du sie bewahrst vor dem Übel. Sie sind nicht von der Welt, gleichwie ich auch nicht von der Welt bin. Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit... Joh. 17,15-17

Seit fast 5 Jahren Missionsdienst in Südafrika fühle ich mich manchmal wie ein Reisender, der zwischen zwei Welten hin und her reist.
Die deutsche Welt, Fahrpreis Erhöhung, steigende Mietkosten, sonder angeboten bei Aldi Brexit, Auf und Ab der Benzinpreise, Flüchtlinge, und auch von einer Ansteckung des EM Fiebers bin ich verschont geblieben.
Ich leben seit gut fünf Jahren nicht mehr in dieser Welt und merke, dass ich diese Welt vermehr als außenstehende betrachte und war nehmen.
In der südafrikanischen Welt fühle ich mich sehr wohl ja sogar ein Stück heimisch. Gleichzeitig ist mir ist mir bewusst, dass ich immer der "deutsche Missionar" bleiben werde der auf der Missionsstation lebt und von wahren Leben in Südafrika nichts mit bekommt.
Da könne auch Komplimente wie „man merkt nur das du kein Südafrikander bist wenn du den Mund auf machst“ nicht darüber weg täuschen.
In dieser Zwischen Zeit…
So heißt es in einem Lied. Unsere Identität ist bei Gott, unser Heimatort ist der Himmel. Hier auf Eden sind wir um als Botschafter Gottes seine Liebe und sein Evangelium an Menschen weiter zugeben. Missionare reisen zwischen den Kulturen, zwischen den Sprachen, zwischen den Problemen und Sorgen ja sogar zwischen den Temperaturen hin und her. Dabei gilt es jeden so an zunehme wie Gott uns an genommen hat auch wenn es manchmal schwer fällt die Sorgen der Menschen bei vollen Kühlschränken mit zutragen. Gottes Gute Nachricht ist für jeden und wir sind in Auftrag des Herrn unterwegs um diese an Alle weiter zugeben.

Gebetsanliegen:
• Familie und Freunde in Deutschland,
• Kraft und Gottes Leitung bei der Arbeit in Melusi (Südafrika/Dundee).
• für immer mehr positive Resonanz in beiden Welten ;)